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Heilige Agatha
Agatha (Griechisch: »Die Gute«), eine christliche Märtyrin in Catania auf
Sizilien, hat wahrscheinlich den Tod in der Verfolgung des Decius um 250
erlitten. Die Legende erzählt, der Statthalter habe sie, um ihren Glauben zu
erschüttern, wegen ihrer Schönheit in ein öffentliches Haus bringen und nachher
grausam martern lassen. In der Nacht wunderbar geheilt, wurde sie am folgenden
Tag weiter gepeinigt, worauf sie im Kerker gestorben sei. Agatha wird
dargestellt mit zangenähnlichem Werkzeug, mit abgeschnittenen Brüsten, mit
Scheiterhaufen, mit Fackel, mit brennendem Haus, mit Einhorn.
Agatha ist Patronin der Ammen, Hirtinnen,
Weber, Glockengießer
Agatha wird angerufen gegen Krankheiten der Brüste, Brandgefahr (Agatha-Kerze,
Agatha-Brot), Hungersnot, Unwetter, Erdbeben, Unglück. ? Seit dem 16. Jh. in
Deutschland Segnung von Brot, Wein, Wasser, Früchten und Kerzen an ihrem Fest
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Heilige Agnes
Agnes (Griechisch: »Heilig« und »geweiht«), war eine jugendliche Märtyrin,
deren Kult schon im 4. Jh. in Rom bestand und sich schnell in der
abendländischen Kirche ausbreitete. Über die Zeit und Art des Martyriums sind
keine sicheren Nachrichten überliefert. Schon am Ende des 4. und Anfang des 5.
Jh.s haben Legenden das Bild der Märtyrin unscharf gemacht. Ob Agnes durch
Enthauptung oder durch Feuer getötet wurde, ist unsicher. Ebenso schwankt die
Zeit des Martyriums zwischen Valerian (258?259) und Diokletian (304). Agnes
wurde in Rom an der Via Nomentana beigesetzt. Über ihrem Gab entstand nach
Beendigung der Verfolgungszeiten eine Kirche, die um 630 unter Papst Honorius
I. erneuert wurde.
Agnes wird dargestellt in jugendlichem Alter
mit Lamm, Palme oder Blumenkranz.
Agnes ist Patronin der Jungfrauen, Verlobten,
Gärtner; der Keuschheit
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