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Viele Oeventroper nahmen an der Einweihung der St. Joseph Kapelle teil.
Nach dem ökumenischen Gottesdienst: (v.l.) Pfarrer Martin Schäfer, Joachim und Bärbel Dolle, Pfarrer Ernst Thomas

Friedhofskapelle heißt seit 2009 „St. Joseph Kapelle“

Mit einem eindrucksvollen ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von Pfarrer Ernst Thomas und Pfarrer Martin Schäfer (ev. Kirchengemeinde), wurde am Nachmittag des 17. Oktober 2009 die renovierte Friedhofskapelle eingeweiht. Viele Oeventroper hatten den Weg auf den Berg gefunden, sodass die erhebliche erweiterte Kapelle die Besucher gar nicht alle fassen konnte.

Im Jahre 2008 hatte das Bestattungsunternehmen Dolle die fast 50 Jahre alte Kapelle, die 1975 nach der kommunalen Neugliederung in den Besitz der Stadt Arnsberg übergegangen war, übernommen. Im Rahmen seiner Begrüßung zeigte Joachim Dolle noch einmal den Weg der wirklich gelungenen Neugestaltung auf und dankte allen am Bau Beteiligten, nicht zuletzt auch dem Oeventroper Bezirksausschuss, für die reibungslose Zusammenarbeit.

Die Glückwünsche und das Dankeschön beider Kirchengemeinden überbrachte Pfarrer Ernst Thomas der Familie Dolle: „Der Ort, an dem wir uns befinden, ist ein Ort, der immer wieder mit Abschied, Trauer, manchmal auch mit Entsetzen behaftet ist. Als Christen glauben wir aber, dass dieser Ort nicht das Ende einer Sackgasse ist, sondern der Beginn eines neuen und ewigen Lebens.“

Dann segneten die beiden Geistlichen den Kapellenraum und die beiden Abschiedsräume. Die Friedhofskapelle trägt jetzt den Namen „St. Joseph Kapelle“, weil der hl. Josef der Schutzpatron der Zimmerleute, der Schreiner, der Totengräber und der Sterbenden ist.

Grüße der Stadt Arnsberg an Bärbel und Joachim Dolle überbrachte die stellv. Bürgermeisterin Rosemarie Goldner, für den Bezirksausschuss sprach Vorsitzender Klaus Büenfeld,

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte die St. Joseph Kapelle besichtigt werden, zu deren Gestaltung die Westfalenpost schrieb:

Die bislang eher unpersönlich wirkenden Kabinen der Leichenhalle wurden in zwei so genannte Abschiedräume umgewandelt. Farbliche Gestaltung und Lichtsetzung setzen stimmungsvolle Akzente. Den Angehörigen solle so die Möglichkeit gegeben werden, in Privatsphäre von ihren Verstorbenen Abschied zu nehmen, sagt Bärbel Dolle.

Die Kapelle selbst leuchtet in hellem Gelb. Durch eine bauliche Erweiterung finden dort statt der bisher rund 20 Personen nun bis zu 50 Trauernde Platz. Das große Vordach bietet Schutz vor Regen. In der Kapelle selbst wirken warme Farben. Alte Elemente wie die bunten Glasfenster sind erhalten geblieben. Auch das große Mosaik mit Engelmotiv wurde in die Renovierung integriert. Zuletzt bekam noch die Glocke einen saubereren Klang. Der heilige Joseph ist Schutzpatron der Zimmerleute, Holzhauer, Schreiner und Totengräber. So ziert auch dessen Bild mit Zirkel und Hobel - geschaffen von Udo Wollmeiner - den neuen Eingangsbereich der Abschiedräume. 

Mehr Bilder (Marion Roth)  von der St. Joseph Kapelle auf der nächsten Seite 

Pastoralverbund Oeventrop / Rumbeck | info@pvor.de